Mandarava Brunch

Unser erster Zhiwaling Mandarava-Brunch fand am Pfingstmontag 2016 in einer Privatwohnung in Zürich statt. Vierzehn TeilnehmerInnen praktizierten im ersten Teil eine gemeinsame Mandarava-Ganapuja, im zweiten Teil liessen wir uns um den sehr grossen Esstisch der Gastgeberin nieder und genossen zusammen Brunch und regen Austausch.
Seitdem finden in der Detuschschweiz regelmässig Mandarava-Brunches statt. Diese können unserem Zhiwaling-Programm entnommen werden.

Mandarava-Brunch Ende August 2017 im Berner Jura, im Freien.

Berg-Retreat 2017

Berg-Retreat in Guarda

5 Tage im Mai 2017

 

Mehrmals am Tag trafen wir uns zu gemeinsamer Praxis, Guruyoga mit Guru Garab Dorje (das weisse A) im grossen Raum. Gekocht wurde abwechselnd. Abends praktizierten wir mehrmals Ganapuja gemeinsam.

Vajra-Tanz

Vajratanz in Basel, 6. Dezember 2009
Wir freuen uns, dass durch die Initiative von einigen Praktizierenden der Vajra-Tanz sich in der deutschen Schweiz manifestieren konnte. Das blaue Gakyil hatte mich angefragt, ob ich bereit wäre dieses Projekt mit zu tragen, da ich alle Tänze kennen würde. Natürlich hat mich das sehr gefreut endlich auch in der deutschen Schweiz tanzen zu können. Als erstes musste ein geeigneter Raum in Zürich, Basel oder Bern gefunden werden. Kalsang, eine Dzogchenpraktikantin aus Basel wusste von einem sehr schönen Raum mit Küchenbenützung in Basel. Sie fragte sofort nach und prompt war der Raum frei am Sonntag den 6. Dezember 2009. Alles ging plötzlich ganz schnell. Innert Kürze musste das Mandala, das zur Aufbewahrung irgendwo war, gefunden und die CDs für die verschiedenen Tänze bestellt werden.
Jetzt stand nichts mehr im Wege und ich freute mich auf unseren ersten Tanz-Tag. Wir haben uns um 10:00 Uhr im Raum getroffen. Ich war sehr überrascht wie schön und komfortabel der Raum mit Blick in einen Garten war. Langsam trafen die Leute einer nach dem anderen ein. Wir waren eine sehr internationale Gruppe. Holle aus Deutschland, Nicole aus Frankreich, Kalsang und Dorje aus Basel, Karin aus Schongau, Alexander, ein Russe,aus Biel und ich. Um 11:00 Uhr war dann alles bereit. Das Mandala war ausgebreitet, ein kleiner Altar eingerichtet, die CDs funktionierten, die Füsse waren in dicke Socken oder Tanzschuhe eingepackt und alle waren mit einem Tee und kleinen "Knaberheiten" gestärkt. Da einige von uns nur den OM AH HUNG Tanz kannten, haben wir beschlossen diesen Tag ausschliesslich diesem Tanz zuwidmen. Zu Beginn machten wir eine Tun-Praxis und dann tanzten, tanzten und tanzten wir OM AH HUNG - OM AH HUNG - OM AH HUNG... Gegen 13:00 Uhr machten wir eine Pause. Gemeinsam speisten wir im Raum Spagetti mit zwei, von mir schon am Vortag vorbereiteten, Saucen. Gestärkt tanzten wir weiter OM AH HUNG - OM AH HUG -OM AH HUNG... bis um 17:00 Uhr. Es war wunderschön wie das Mudra schon sehr harmonisch und im richtigen Tempo lief. Zum Abschluss machten wir eine Ganapuja, bei der Nicole und ich den Vajragesang mit Musik tanzten. Alle Anderen haben gesungen, da sie diesen Tanz zu wenig kannten. Nach diesem sehr bereichernden Tag haben wir alles gemeinsam aufgeräumt und uns mit freudvollem Herzen gegen 20:00 Uhr verabschiedet.
Sabine Attenhofer
 

Berg-Retreats 2007 &  2008

Chöd Retreat auf der Schweibenalp (Berner Alpen, Schweiz) 17. - 19. Oktober 2008
Am Freitag Abend kamen wir hoch über dem blauen Brienzersee auf der Schweibenalp für ein Praxiswochenende zusammen.
Nach dem vegetarischen Abendessen im ruhigen Schweibenalphotel beginnen wir unser Retreat mit einer Ganapuja und anschliessender Chödpraxis im Alphaus, in dem einige von uns auch übernachten.
Den kommenden Tag beginnen wir mit einem kurzenTun. Den Rest des Tages widmen wir der Chödpraxis.
Wir hatten uns im Vorfeld auf diese Praxis geeinigt, da wir im Alphaus mit Damaru und Glocke niemanden stören würden. So habe ich das erste Maleine Begegnung mit diesen beiden Instrumenten undgleich die Ernüchterung, dass was bei den anderen so einfach aussieht, für mich geradezu unmöglich ist - nämlich das Zusammenspiel von Damaru, Glocke und Stimme. Ich werde noch viele Male üben müssen.
Das schöne Herbstwetter hielt auch am Sonntagnoch an. Trotz der intensiven Praxis hatten wir Zeit für kleine Spaziergänge oder ein Nickerchen an der warmen Herbstsonne. Nach dem Mittagessen beschlossen wir unser Retreat mit einer Ganapuja.
Im kommenden Jahr möchten wir wieder ein Retreat auf der Schweibenalp durchführen. Teilnehmer aus anderen Communities sind herzlich eingeladen.
Red Gakyil, Schweiz
Per Sundling
 

Weekend Retreat auf der Engstligenalp (Berner Alpen, Schweiz) 16. – 18. Juni 2007
Die Engstligenalp liegt auf rund 2000 Meter Höhe in einer wunderschönen Hochebene mitten in den Berner Alpen. Die Alp ist nur zu Fuss und mit einer Gondelbahn erreichbar, so dass auf der Engstligenalp Natur pur und eine herrliche Ruhe herrscht, ideale Voraussetzungen also für ein Retreat.
Da die Bahn offiziell erst am Samstag überhaupt den Betrieb aufnahm, wurde sie am Freitagabend extra für uns in Betrieb genommen, damit wir nicht alles zu Fuss hoch schleppen mussten. Die Alp gehörte an diesem Abend denn auch uns alleine – keine Menschenseele weit und breit. Ein herrlich warmer Abend voller Sonnenschein, die Alpwiesen voller Blumen, noch ganz jungfräulich nach dem langen Winter. Auch Kühe hatte es noch keine, da der Alpaufzug erst in 10 Tagen stattfinden sollte.
Wir wanderten über die grosse Hochebene, eingerahmt von Bergen und Gletschern, zu unserem Retreatort, einer Alphütte. Wir können die Hütte jeweils im Frühjahr zwischen Skisaison und Alpaufzug und im Herbst zwischen Alpabzug und Skisaison mieten. Im Sommer dient sie als Alphütte, im Winter als Skihütte. In der grossen Küche wird im Sommer Käse hergestellt. Die Hütte ist geräumig. Neben der grossen Küche hat es einen Wohnraum, 5 Schlafzimmer mit insgesamt 30 Schlafplätzen, 2 Toiletten und einer Dusche mit fliessendem Warm- und Kaltwasser.
Wir richteten uns in der Hütte ein und funktionierten den Wohn- zum Praxisraum um und begannen das Retreat mit einem Tun. Anschliessend kochten wir uns ein leckeres Nachtessen.
Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Wanderung über die weite Ebene am Fusse des Wildstrubels zu einem Ort mit grossen Felsblöcken, in einer von kleinen Wasserläufen durchzogenen Moorlandschaft. In dieser inspirierenden Umgebung sangen wir das Vajralied und praktizierten Longde.
Am Nachmittag lockte uns das traumhafte Wetter wieder hinaus in die Natur, um individuelle Tuns zu praktizieren. Auf Wunsch der Praktizierenden wurde vor allem die Mandarava Praxis geübt. Der Sonntag wurde mit einer Ganapuja abgerundet.
Nun folgte wie üblich noch der Hausputz. Anschliessend brachte uns die Gondel zurück ins Tal – zurück ins Samsara.
Information: Das Retreat findet alljährlich im Frühsommer statt und ist für alle Mitglieder der Dzogchen Community offen. Interessenten melden sich bitte bei Max und Katharina Roth Gusset, +41 31 829 40 23.